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Cover für Jahrbuch für Goetheanismus 2019
Jahrbuch für Goetheanismus 2019
Jahrbuch für Goetheanismus, Band 36
inclusive IVA
ISBN: 9783944911823
Nr. de artículo: 1705
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Información de título

Primera edición: 
Edición: 1. Edicion, 2019 (Tapa dura)
Editora: Pädagogische Forschungsstelle Stuttgart
Serie: Jahrbuch für Goetheanismus
Volúmen: 36
Publicado por  ,
Autor(as)(es): ,,,,
Peso: 490 g
Nr. de páginas: 216 Seiten
Formato (An x Al): 16 x 23 x 1,8 cm
Cantidad disponible: (Este libro está impreso para usted (Print on Demand). Puede pedir cualquier cantidad).

Descripción

Este libro está solo en alemán, por lo tanto existe una versión traducida de la descripción.
 
Goetheanismus
WOLFGANG SCHAD: Was bewegt den anthroposophisch orientierten Naturwissenschaftler?
 Es wird eingangs die Frage angesprochen, in welchem Verhältnis die goetheanistische Naturwissenschaft und die Anthroposophie zueinander stehen. Rudolf Steiners Kennzeichnung des Goetheanismus stellt sich in seiner Gesamtausgabe als eminent multiperspektivisch dar. Was der Goetheanismus methodisch ist, wird hier ganz im Sinne Steiners nicht definiert, weil er wachstümlich ist, sondern anhand von Goethes eigenen Selbstbeschreibungen charakterisiert. Das geschieht somit biographisch, erkenntnis- reflexiv und anthroposophisch. Es ergibt sich daraus der Entwurf der stufenweisen methodischen Wege in der Praxis des Goetheanismus.
 
Botanik
FRANK SCHAEFER: Wachstumsmaß und Ackerschachtelhalm
Für das hyperbolische Maß wurde von George Adams der Begriff Wachstumsmaß eingeführt. Die Bezeichnung legt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen Wachstumsvorgängen in der Natur und diesem Maß gibt. In der vorliegenden Arbeit werden Untersuchungsergebnisse dargestellt, die zeigen, dass sich das hyperbolische Maß oder Wachstumsmaß bei den Abständen der Knoten des Ackerschachtelhalms (Equisetum arvense) wiederfindet.
 
Zoologie
BENJAMIN BEMBÉ: Betrachtung zur Gestaltbiologie der Bienen
Während über die Biologie der Honigbiene sehr viel geforscht und veröffentlicht wurde, ist über die meisten Wildbienenarten bisher nur sehr wenig bekannt.
Versucht man einen Überblick über die Formenvielfalt aller Bienen zu bekommen, so fallen gewisse Regelmäßigkeiten in ihrer Morphologie auf. Durch die Betrachtung der Gestalt können Gesetzmäßigkeiten untersucht werden, die anscheinend für viele Bienen in ähnlicher Form zutreffen.
Die Betrachtung der Bienen mit der Methode der Gestaltbiologie führte zum Auffinden von drei unterschiedlichen Gestalttypen, die an zahlreichen Beispielen einheimischer Wildbienen verdeutlicht werden. Abschließend wird auf die nähere Verwandtschaft der Honigbiene geblickt, welche diese Dreigliederung besonders klar zeigt. Dadurch wird deutlich, dass die Honigbiene – auch vom Gesichtspunkt der Gestaltbiologie aus – eine besondere Stellung innerhalb ihrer großen Bienen-Verwandtschaft einnimmt.
 
Evolutionsbiologie/Medizin
THOMAS HARDTMUTH: Die Rolle der Viren in Evolution und Medizin – Versuch einer systemischen Perspektive
Die modernen Genomsequenzierungsverfahren haben gezeigt, dass unsere bisher einseitige Vorstellung von den Viren als parasitäre, krankmachende Giftwesen grundlegend korrigiert werden muss. Aus systemwissenschaftlicher Perspektive stellen die Viren in ihrer Gesamtheit (Virosphäre) das vermittelnde Medium einer globalen, genetischen Kommunikation unter den Organismen dar. Die Genome einzelner Lebewesen sind daher weniger das Ergebnis zufälliger Mutationen, sondern können als umkreis- und kontextabhängige, evolutive Neuarrangements aus diesem grundsätzlich dialogisch organisierten System der Virosphäre verstanden werden. Immer mehr deutet darauf hin, dass die Strukturelemente der Viren möglicherweise sogar extraterrestrischen Ursprungs sind und sie damit das Leben aus dem Kosmos auf die Erde brachten.
 
WALTHER STREFFER: Gedanken zur Entwicklung der Gruppenseele am Beispiel des Vogelzugs
Während die meisten Ornithologen davon ausgehen, dass den Zugvögeln ihre Orientierungsfähigkeiten angeboren sind, spricht Rudolf Steiner vom Wirken der Gruppenseelen, die das Zuggeschehen leiten bzw. dirigieren.
Beide Ansichten sollten etwas modifiziert werden. Denn einerseits ist das Navigieren den Zugvögeln nicht vollständig angeboren. Vielmehr muss das Benutzen des Magnetkompasses von den Jungvögeln in den ersten Lebenswochen eingeübt werden. Andererseits zeigt sich bei zahlreichen mit Sendern ausgestatteten Zugvögeln, dass die Flugrouten und Ziele innerhalb einer Art sehr unterschiedlich sein können, zum Beispiel dann, wenn Nestgeschwister in völlig entgegengesetzte Richtungen ziehen. Das wirft Fragen nach dem Wirken der Gruppenseele auf: Ist die Verbindung der Gruppenseele zu einer bestimmten Tiergruppe nur einseitig in Form von übermächtiger Lenkung zu denken? Wirkt die Gruppenseele mehr im Sinne einer freilassenden Führung? Oder regt möglicherweise das individuelle Handeln fortschrittlicher Tiere auch die Entwicklung der Gruppenseele an?
 
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